Samstag, 25. Februar 2017

Klong Dao – der schönste Strand auf der Insel?

Unser Bungalow steht am Strand „Klong Dao“, der zu den schönsten auf der Insel gehören soll. Und ja, er ist wirklich schön, objektiv betrachtet: heller, breiter Pulversand, türkises Wasser... Doch es gibt auf Koh Lanta viele schöne Strände. Wir besuchten heute unseren Nachbarstrand im Süden, den "Long Beach". Er ist fast noch schöner, das Wasser noch klarer und besser zum Schwimmen geeignet, da es relativ steil hineingeht. Unseren ca.4 km langen Spaziergangs mussten wir mehrfach zum Schwimmen im kühlen Meer unterbrechen, denn es war wieder brütend heiß, 35 Grad im Schatten.

Im Süden des Klong Dao
Am späten Nachmittag gab es ein kurzes, aber heftiges Gewitter, der erste Regen in diesem Urlaub!
Nach der Abkühlung machten wir einen Plan für morgen, mieteten uns für 200 Baht einen Roller für einen Tag schräg gegenüber vom Resort. Das geht hier in Thailand blitzschnell: eine Unterschrift genügt, kein Führerschein oder Pass zeigen, die Schlüssel und 2 Helme werden ausgehändigt und man fährt los. Morgen wollen wir unsere Inselrundfahrt machen. Am Abend brausten wir los in Richtung Norden, um an der Pier von Saladan im Restaurant "Papa" Essen zu gehen.

Blick über den Long Beach

Donnerstag, 23. Februar 2017

Überfahrt nach Koh Lanta

Unser Schiff nach Koh Lanta sollte um 11:30 starten, aber da warteten wir immer noch vor unserem Hotel in Krabi, und das schon seit 1 Stunde! Aber dann kam das Taxi doch noch, und das Boot fuhr erst 20 Minuten später ab. Die Thais haben die Ruhe weg...
Die Fahrt ging zunächst nach Koh Jum, wo wir wieder das spektakuläre Umsteigen von unserem Schiff auf die einzelnen Longtailboote der Bungalowanlagen auf offener See  bewundern konnten.

Am Pier von Ban Saladan wurden wir von einer Menge von Verkäufern empfangen und direkt angesprochen, ob wir eine Unterkunft, ein Taxi, oder einen Sonnenhut brauchten. Da wir aber zuvor im Internet gebuchten hatten, brauchten wir nur nach unserem Fahrer vom "Bee Garden" Ausschau halten. Nach kurzer Fahrt waren wir in unserer Bungalowanlage. Hier hat sich seit unserem letzten Besuch vor 4 Jahren nicht viel verändert: 2 Häuser sind hinzugekommen, aber Boy sitzt immer noch in seinem Freiluft-Büro vor dem Computer.
Insgesamt macht Koh Lanta auf den ersten Blick einen ziemlich angeranzten Eindruck, kein Haus steht wirklich gerade und alles wirkt staubig und improvisiert. Aber gerade das macht den Charme der Insel aus und läßt sie sehr natürlich wirken.



Mittwoch, 22. Februar 2017

Ausflug nach Ao Nang

Den heutigen Tag verbrachten wir am Ao Nang Beach und am Pai Plong Beach. Mit dem Sammeltaxi kommt man von Krabi sehr einfach und billig zu diesen Stränden.
Der etwa einen Kilometer lange Ao Nang Beach ist der Hauptstrand des Urlaubsortes Ao Nang. Der Strand ist immer sehr voll, und es wird sicher noch voller, seit Krabi einen internationalen Flughafen hat. Außerdem tragen die vielen Longtailboote, die zu den Touren aufbrechen, nicht gerade zu einer ruhigen Idylle bei.
Es gibt zwar abgegrenzte Bereiche im Wasser in denen man schwimmen kann und keine Boote vorbeikommen, aber richtig toll ist es trotzdem nicht. Der Sand am Ao Nang Beach ist zwar etwas gröber und das Wasser nicht ganz so klar, aber schwimmen lässt es sich hier trotzdem gut.


Etwas weiter in östlicher Richtung liegt der Pai Plong Beach, auch oft als Centara Beach bezeichnet, da hier das gleichnamige Hotel liegt. Wir liefen am Ende des Ao Nang Beaches über den 'Monkey Trail' zu dieser Bucht. Hier führt eine Treppe in den „Dschungel“ hinauf und bietet oben eine tolle Aussicht.

Hier lungern viele Affen herum und am Ende führt eine Treppe zum Pai Plong Beach hinab.
Der Strand am Centara Grand Hotel ist sehr gepflegt und der Sand fein. Das Wasser ist schon etwas klarer als am Ao Nang Beach, aber durch den dunklen Untergrund noch nicht komplett klar. Wir fanden ein schönes Plätzchen im Schatten, aber die ständigen Motorgeräusche der Longtailboote störten hier auch.

Dienstag, 21. Februar 2017

Koh Hong – eine Tagestour in Krabis Inselwelt

Koh Hong ist eine der paradiesischen Inseln vor der Küste von Krabi. Dieses Jahr wollten wir mal wieder etwas Neues entdecken und haben uns diese Insel angeschaut. Traumhaftes Wasser, weißer Sandstrand und eine atemberaubende Inselwelt auf dem Weg machen diesen Ausflug definitiv empfehlenswert.
Anreise Koh Hong
Der Startpunkt ist der Ao Nang Beach, wo man ein Kassenhäuschen in der Nähe des Strandes findet. Dort gibt es jedoch keinen regelmäßigen Service und so muss ein ganzes Longtailboot für bis zu 6 Personen gemietet bzw. gechartert werden. Dieser Service wird zwischen 8.00 und 16.00 Uhr angeboten und kostet 500 Baht pro Person.
Der Vorteil hierbei ist, dass man auf keine weiteren Personen warten muss und die Fahrt mit dem gemieteten Longtailboot und Fahrer sofort startet – ein privates Krabi Island Hopping. Vorbei am Nopparattara und Klong Muang Beach geht es aufs Meer hinaus. Hong Island liegt ca. 1 Stunde Bootsfahrt von Ao Nang entfernt. Zurücklehnen und die Aussicht genießen ist jetzt erstmal eine Weile angesagt.


Ankunft auf Hong Island
Angekommen auf Koh Hong, wird man am Bootsanleger als erstes aufgefordert eine Gebühr für den Nationalpark zu entrichten. Diese liegt bei 300 Baht pro Person. Danach geht es nun endlich in Richtung Strand.
Der Strand ist durch einen Felsen in zwei Abschnitte unterteilt. Der schönere Teil liegt zwischen diesem und den großen Kalksteinfelsen. Hier findet man eine kleine Bucht, in der man super schwimmen und schnorcheln kann. Das Wasser ist glasklar und der Strand wunderschön weiß und fein wie Mehl, was gibt es besseres?
Übrigens, an genau dieser Stelle wurde auch eine Folge der letzten DSDS-Staffel gedreht. Dies aber nur nebenbei 😉.
Francoise hat mit einem Laubblatt viele Fische angelockt. Sie sind gar nicht menschenscheu und man kann so richtig tolle Bilder machen.



Auf Höhe des Felsens, der die beiden Strandabschnitte trennt, gibt es auch noch 2 kleine Shops, in denen man Wasser, Bier oder andere Erfrischungsgetränke kaufen kann. Die Preise sind hier natürlich ungleich höher als auf dem Festland. Wenn man sparen möchte, dann bringt man Getränke und vielleicht auch etwas zu essen einfach selbst mit.

Nach ein paar Stunden schwimmen und relaxen am Strand, hat unser Fahrer mit uns noch einen kleinen Abstecher auf die „Rückseite“ von Hong Island gemacht, wo sich eine wunderschöne blaue Lagune befindet. Die schmale Einfahrt ist ein bisschen versteckt.  Dahinter verbirgt sich jedoch kein weißer Sandstrand, sondern eine strahlend blaue Lagune, die sich bei Flut hervorragend zum Schwimmen eignet. Wir hatten leider nur noch Flachwasser, so warm wie Badewasser zu Hause. Aber es reichte für unser Longtailboot, eine Runde durch die Lagune zu drehen.
Dann ging es auch schon wieder zurück nach Ao Nang. Ein wirklich empfehlenswerter Ausflug, denn Hong Island gehört definitiv zu den schönsten Inseln vor Krabis Küste.

Montag, 20. Februar 2017

2. Reisetag

Heute haben wir die Insel Koh Phayam verlassen. Ein letzer Blick von unserem Frühstückstisch aufs Meer.



Um 7:30 h holten uns  2 Taxifahrer ab, auf dem Rücksitz zweier Mopeds fuhren wir also über die Insel zur Pier. Diesmal mussten wir das Speedboat nehmen, um den Bus nach Krabi um 10 Uhr zu erreichen. Pünktlich um 8 Uhr legte das Boot ab und kurz darauf heulten die beiden Motoren auf: 500 PS jagten in 35 Min. nach Ranong. Zum Glück gab es keine großen Wellen!  


Die Busfahrt von 7 h nach Krabi war sehr anstrengend. Die Klimaanlage war kaputt, oder alt, es war jedenfalls die längste Sauna unseres Lebens! In Krabi fanden wir sofort das Hotel "The 9th House" in der Chao Fa Road (danke für den Tipp Jacqueline). Es ist ganz neu und sehr sauber. Die chinesischen Besitzer sind sehr freundlich. Als erstes sprang ich natürlich unter die Dusche. Den Nightmarket am Fluss gibt es immer noch, und wie immer kosteten wir verschiedene Spezialitäten. Was neu war, ist die Tatsache, dass mehr Imbissstände von Moslems betrieben werden, mit der Folge, dass es kein Bier mehr gibt! Das muß man jetzt in einem Minimarket gegenüber selbst holen.

Sonntag, 19. Februar 2017

Die letzten Tage

Eines der letzten Paradiese in Thailand, eine Idylle, wie in den 80er Jahren ist die kleine Insel Koh Phayam in der Andamenensee.
Weißsandige Buchten mit Felsbrocken lauschig abgetrennt, unverbaute Natur, kein Massentourismus weit und breit, friedfertige Tage mit langen Strandspaziergängen und traumhafte Sonnenuntergänge  - noch. Auch die Tage dieser Idylle dürften gezählt sein. Was so schön ist, wird fast zwangsläufig früher oder später touristisch erschlossen werden. Vorerst herrscht auf Koh Phayam noch das einfache Travellerleben mit einfachen, luftigen Bungalowanlagen auf einer unverbauten Insel, ohne Partybetrieb, Satellitenfernseher und klingelnde Telefone.  Koh Phayam steht für perfektes Relaxen inmitten intakter Natur. Wer das noch genießen will, sollte bald hier Urlaub machen, denn die Anzahl der Touristen und vor allem der Mopeds ist hier im Vergleich zu unserem letzen Besuch (2012) stark gestiegen. Auf einer unserer Fahrradtouren haben wir eine nagelneue Betonstraße mitten im Dschungel entdeckt, auch kein gutes Zeichen...