
Koh Phayam ist neben Koh Chang einer der zwei nördlichsten Inseln Südthailands und liegt in der Andamanensee nahe der burmesischen Grenze. Dementsprechend sind 50% der Inselbewohner auch Burmesen. Die Insel ist mit 35 km2 sehr klein und touristisch noch halbwegs unerschlossen, vor allem im Vergleich zu den gängigen Touristen-Inseln wie Koh Lanta und Koh Samui. Hier gibt es weder Autos, noch Diskotheken oder Strandpromenaden. Die Insel besitzt lediglich einen Ort mit einer Hand voll Läden sowie Motorad- und Radverleihen. Demensprechend ruhig geht es auf der Insel zu.
Koh Phayam lädt zum Entspannen und Verweilen ein. Neben einigen schönen Wanderwegen in einer reizvollen Landschaft hat Kho Phayam auch wunderschöne, einsame Strände zu bieten. Im Südwesten der Insel befindet sich der mit 3 km Länge größte und meist besucht Longbeach Ao Yai. Wer nach Hippies und Aussteigern sucht, nach kleinen Strandhütten und Strand-Barbecues, der ist hier genau richtig. Im Osten gibt es weitere kürzere Sandstrände und ein paar wenige Resorts. Im Norden der Insel gelangt man zur Büffelbucht (Ao Khao Kwa). Der Strand besitzt einen Mangrovenabschnitt aber auch zahlreiche Bade- und Schnorchel-Möglichkeiten. Alle Strände sind sehr sauber. Es gibt malerisch weiße Sandstrände, türkisblaues Meer und aus dem Wasser ragen Vulkangesteine.
Die Insel Koh Phayam sollte man am besten mit dem Moped erkunden. Von der einen zu anderen Inselseite benötigt man maximal eine Stunde. Die rund 600 Einwohner der Insel leben vor allem vom Cashew-Nuss-Anbau. Auf dem Moped kann man an langen Alleen vor Cashew-Bäumen entlang fahren und den Einheimischen bei der Ernte zuschauen.


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